NS-verfemte Komponistinnen in Wien – ein performativer Spaziergang von und mit Irene Suchy

Dieses auch von der NS-Musikexilforschung noch weitgehend unerschlossene Gebiet vermittelt Einblicke in die Musikgeschichte, vom Verlust und vergeudeten Talent. Auch wenn uns die Biografien der NS-verfemten weiblichen Musikschaffenden fern sind, ihre Lieder und Arbeiten sind teilweise sehr populär: Hits wie Das alte Lied oder Margret sangen die großen Schlager- und Operetten-Stars! Unter den Musikschaffenden, deren Wirkungs- oder Wohnstätten wir künstlerisch erfassen, ist die Wiener Dichterin und Komponistin Vicky Baum, die Musikwissenschaftlerin und Kritikerin, die Schülerin Schönbergs Elsa Bienenfeld, die Cembalistin und Japanologin Eta Harich-Schneider oder die Direktorin der Universaledition und Gründerin der Gartenbauschule für Mädchen, Yella Hertzka.

Die Stationen des Rundgangs sind:Treffpunkt Esra, Nestroyhof Hamakom Theater, Odeon, Sperlgasse, Bezirksmuseum Leopoldstadt. Der Spaziergang endet mit einer Führung durch die Ausstellung MusicaFemina 1020im Bezirksmuseum Leopoldstadt, wo die bildende Künstlerin Bianca Lugmayr über ihre Textilarbeiten zu NS-verfemten weiblichen Musikschaffenden spricht!

Dieser Spaziergang fand am 7.11. um 15 Uhr vor dem Esra Institut, Tempelgasse 5 im 2. Bezirk. Weiteres Programm: MusicaFemina 1020 – Bezirksmuseum Leopoldstadt Karmelitergasse 9 Sonntag, 7. November 2021, Führung 17.00 Uhr Konzert in Kooperation mit Exilarte der mdw – Zentrum für verfolgte Musik 18.00 Uhr

Irene Suchy

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